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Bürgeranwalt

Info, Recht + Kriminalität • 07.02.2026 • 18:00 - 19:00
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Peter Resetarits.
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Dr. Peter Resetarits
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Originaltitel
Bürgeranwalt
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Info, Recht + Kriminalität
"Streit um Ausbildung - wenn Bundesländergrenzen entscheidend sind" Der 17 jährige David ist seit dem Ende der Pflichtschule im Juni 2024 ohne Ausbildungsplatz. Der Jugendliche hat Epilepsie und eine Autismus Spektrum Störung. Ein geeigneter Ausbildungsplatz in einer Berufsqualifizierungseinrichtung in Wien wäre verfügbar gewesen, ein Einstieg bereits ab Jänner 2025 möglich. Der Ausbildungsbeginn scheiterte jedoch an einem Zuständigkeitsstreit zwischen Wien und Niederösterreich. Während Davids Eltern ihren Wohnsitz in Niederösterreich haben, ist David in Wien gemeldet. Beide Bundesländer haben die Kostenübernahme mit Verweis auf fehlende Zuständigkeit verweigert. Volksanwalt Bernhard Achitz prüft den Fall und diskutiert darüber in der Sendung. Schockrechnung im Vorzeigeprojekt Das Ehepaar Sabine und Dr. Manuel H. kaufte sich 2019 über einen Bauträger eine 145 m2 Wohnung im Wohnprojekt "Korso" im Stadtteil "Viertel Zwei". Das "urbane Wohnen im Grünen" im 2. Wiener Gemeindebezirk überzeugte sie wegen eines sogenannten "Anergienetzes" - dabei sollte zu handelsüblichen Preisen CO2-frei Energie durch ein eigenes Kraftwerk erzeugt werden. Aber bis 2025 wäre bis zu 80 Prozent fossile Energie eingesetzt worden, kritisierte das Ehepaar. Beim Kauf mussten sie sich dazu verpflichten, einen Energieliefervertrag auf 20 Jahre abzuschließen. Die ursprüngliche Schockrechnung von 17.751,31 bei der Jahresabrechnung 2023 wurde damals zwar von den Kraftwerksbetreibern auf rund 9.000 Euro reduziert. Rechtsanwalt Dr. Sebastian Schumacher sprach dennoch von rechtswidrigen Preisanpassungsklauseln und hatte Unterlassungsklagen beim Handelsgericht Wien eingebracht. Was hat sich knapp 10 Monate später getan? Sind die Versprechen nun eingehalten worden und gibt es eine Lösung? Tumor nicht erkannt? Beim 26 jährigen Phillip L. wurde im Mai 2023 ein bösartiger Tumor im rechten Unterkiefer diagnostiziert. Dieser musste in einer aufwendigen Operation entfernt werden. Der Patient war der Meinung, dass man diesen Tumor viel früher hätte erkennen können: Tatsächlich wurden wenige Monate vor der Diagnose sowohl ein MRT des Schädels als auch ein Panoramaröntgen gemacht. Phillip L. klagte auf 85.000 Euro Schadenersatz. Das Gericht gab zwei Sachverständigengutachten in Auftrag - jetzt liegt ein rechtskräftiges Urteil vor.