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Kanadas Nationalparks

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 07.02.2026 • 13:05 - 14:00
Das Dickhornschaf war zeitweise vom Aussterben bedroht und ist in der Übergangszone zwischen Bergen und Prärie heimisch.
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Frisch angesiedelte Bisons in der Prärie des Waterton-Lakes-Nationalparks
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Rob Found kümmert sich um sämtliche Wildtiere im Park und um die Koexistenz von Mensch und Tier.
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Das Hotel Prince of Wales wurde 1927 gebaut und gilt heute als Wahrzeichen des Ortes Waterton.
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Originaltitel
Kanadas Nationalparks
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Der Waterton-Lakes-Nationalpark liegt mitten in der sensiblen Übergangszone zwischen den Bergen und der Prärie: Hier reicht das üppige Grasland Süd-Albertas bis an die Ausläufer der Rocky Mountains heran. Seit 1932 bildet der Waterton gemeinsam mit dem auf US-amerikanischer Seite angrenzenden Glacier-Nationalpark den Waterton-Glacier International Peace Park. Zusammen haben sie sich dazu verpflichtet, innerhalb des Schutzgebietes keine physischen Grenzen zu errichten, damit sich Mensch und Tier frei bewegen können. Rob Found, Chefökologe des Waterton-Lakes-Nationalparks, und die Biologin Kim Pearson arbeiten unermüdlich daran, dass Arten wie der Braunbär, das Dickhornschaf, der Leopardfrosch und der Bison im Park einen natürlichen Lebensraum vorfinden, der vor den Menschen geschützt bleibt. Zusätzlich wird der Park von einer erweiterten Pufferzone umgeben. Hier kämpft die Biologin Elizabeth Anderson um das Überleben einer Fledermausart, die von einer gefährlichen Pilzkrankheit bedroht wird.Ebenfalls in der Pufferzone arbeitet Leta Pezderic gemeinsam mit lokalen Ranchern für den Erhalt des ursprünglichen Graslands - ein stark gefährdetes Ökosystem. Innerhalb des Nationalparks sorgen Brandmeister Curtis Pine und seine Kollegin Olivia Aftergood mit kontrollierten Bränden dafür, dass sich die Prärie auch innerhalb des Parks wieder ausbreiten kann.